Mein Reiseblog - China und zurück

Neben dem Studium bereise ich die Welt. Kommt mit und folgt mir auf meinen Abenteu-ern.
Darüber berichte ich in diesem Blog.

Mein Reiseblog - China und zurück

Neben dem Studium bereise ich die Welt. Kommt mit und folgt mir auf meinen Abenteu-ern.
Darüber berichte ich in diesem Blog.

Die Idee ein Auslandssemester in China, genauer gesagt in Beijing zu verbringen, entstand bereits vor mehreren Monaten. Zunächst mussten wir ein mehrstufiges Bewerbungsverfahren absolvieren. Zu unserer Verwunderung hielt sich die Anzahl der Bewerber für eine so spannende Stadt in Gren-zen. Wenn ich von mir in der Mehrzahl spreche, dann rede ich von Elisa und Tom, die mit mir zu-sammen das Semester an der UIBE verbringen und vorher an der Universität Potsdam studierten. Elisa war im übrigen auch diejenige, welche uns auf China aufmerksam machte.
Fortlaufend galt es nun alle möglichen Dinge zu organisieren. Mit mehr oder wenig großem Auf-wand, aber definitiv mit Aufwand. Wenngleich wir viele Hilfestellungen bekamen, mussten wir ins-besondere bei unserer Packliste einen kühlen Kopf bewahren – was selbst im Winter nicht immer leicht fällt.

In den letzten Tagen vor der Abfahrt ist die Aufregung noch einmal deutlich gestiegen. Verabschie-dungen standen an. Bepackt wie ein Kamel ging es für uns in den Flieger. Der gesamte Hausrat wiegt derzeit 35 kg und lässt sich mit zwei Koffern transportieren. Klingt wenig, ist aber viel, zumal der erste Koffer bereits unter seiner Last zerborsten ist.
Obschon wir in unserer Vorbereitung viel über das Reich der Mitte lasen und uns auch von anderen Bloggern Inspirationen holten, reichte unsere Vorstellungskraft kaum, um allein die unfassbaren Ausmaße dieser Stadt fassen zu können. Dieses Gefühl legte sich auch nach den ersten Tagen nicht. Überfüllte Plätze und U-Bahnen erlebten wir nicht, den Smog hingegen schon. Eine Stadt deren Puls immer schneller schlägt, aber der das Atmen zunehmend schwerer fällt, steht zwangs-läufig vor einem Kollaps.